Nachdem ich mich von meinem Spritzgasi wieder erholt hab, bin ich dann quer durch das Swaziland auf die umliegenden Huegeln herumgelaufen, |

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Hier ein Blick vom Huegel. und bin dann am Folgetag mit Sandy (der es dann auch wieder besser gegangen ist) nach Durban gefahren. |

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Nach 2 Tagen Durban ist die Sandra an der Ostkueste weitergzogen um die Strande und Hostels zu erkunden, waehrend ich in die Drachenberge gefahren bin, um dort einige abenteuerliche Wanderungen im suedafrikanischen Bergland zu bestreiten! |

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Am 1. Tag hab ich mal laufend das Umland erkundschaftet, |

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zwecks Abkuehlung hab ich unterm Wasserfall gebadet, |

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Und dann hab ich auch schon in Rekordzeit das 2970 m hohe Sterkhorn bestiegen... |

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Hier das winzige Gipfelkreuz, |

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Und das ist der herrliche Ausblick vom Sterkhorn, der eben ganz anders ist als ein Ausblick von den heimischen Alpen. |

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Zwecks Regeneration hab ich mir am Folgetag eine Falkenshow reingezogen,... |

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Und am Abend hab ich dann gemeinsam mit dem Huettenwirt eine 3-Tageswanderung vorbereitet. Zuerst wollte ich eigentlich nur eine 2-Tageswanderung mit Uebernachtung auf ner anderen Huette machen.
Aber der Wirt war von meinen Highspeedaktivitateten so beeindruckt, dass er mir eine anspruchsvollere 3-Tages Tour zusammenstellte, indem er mir auf seiner Karte eine Route einzeichnete, die eben keine Pfaede waren sondern irgendwie ueber Stock, Stein und vor allem durchs Wasser gingen.
Und den Autobus am Freitag wuerde ich leicht erreichen, wenn ich eben am Freitag um 5 Uhr aufsteh und dann rasch zum vereinbarten Punkt wandere, von wo er mich um 10 Uhr abholen wolle.... |

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Soviel der Ehre,... Da konnte ich natuerlich nicht sagen dass mir das zu riskant ist bzw. dass ich ja nicht so der Kartenleser bin, (weil da selbst der Ranger auch nicht so ein Talent ist, und ich mein Wissen ja von Ihm hab) und ich hab den Track in Angriff genommen... |

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Der 1. Tag war relativ problemlos,... ist zwar auf 3100 Meter hinaufgegangen,... |

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Hab dort aber problemlos die in der Karte eingezeichnete Hoehle gefunden, die als Unterkunft fuer die 1. Uebernachtung dienen soll. |

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Da ich natuerlich schon wieder viel zu frueh am Ziel des 1. Tages war, hatte ich noch den ganzen Tag Zeit die umliegende Landschaft zu erkunden... |

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Und so gegen 19 Uhr wirds in Afrika gerade dunkel, da hats dann auch zum regenen und donnern begonnen und ich hab mich in den Schlafsack gelegt, ein paar Kaesbrote und Bananen gegessen, und bin in der kalten Hoehle eingenickt.
...und nachdem ich die letzten 15 Stunden keinen Menschen im Gebirge gesehen hab, hab ich mich dann schon ein bisserl geschreckt, als gegen 22Uhr ein Mittelding aus Schreien und Gesang im naeheren Umfeld der Hoehle zu hoehren war.
Hab ich mich halt mit meiner Taschenlampe bewaffnet und mal nachgesehen was da los ist,... und siehe da: 3 fast 2 Meter grosse, jedoch ganz hagere Zulus wandern mit einem selbstgebastelten Rucksack mit Holzgestell durch die regnerische Nacht und erklaerten mir, dass sie ins Camp hinunter wandern wollen. Nachdem ich Sie nicht ueberzeugen konnte die Nacht in der Hoehle zu verbringen, und ich mir doch um Ihre koerpel. Verfassung Sorge gemacht hab, hab ich Ihnen je einen Apfel in die Hand gedrueckt und erntete dafuer ein dankbares "God bless you!" |

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...was ich dann am Folgetag ganz gut brauchen konnte. Nach einer kalten Nacht mit wenig Schlaf bin ich dann um 5 Uhr aufgestanden und hab die Durchschreitung durch das unmarkierte Gebiet in Angriff genommen.
Hier ist's den Abhang hinunter gegangen (ca.1000m) und dann sollte ich ca. 7 km entlang einem Bach maschieren, bis ich auf der linken Seite wieder zu einem Pfad kommen muesste. Als ich nach 6 Stunden immer noch keinen Pfad gefunden hab, ist mir dann schon ein bisserl der Reiss gegangen, da sich ein zurrueckwandern zur Hoehle vor Dunkelheitsbeginn auch nimmer ausgegangen waere und ich somit im unwegsamen Gebirge haette schlafen muessen. (abgesehen davon dass es durchgehend geregnet hatte)- und den vereinbarten Treffpunkt haette ich auch nicht erreicht! Weiss nicht warum, aber um ca. 3 Uhr hab ich mich dann doch entschieden umzudrehen- und siehe da, um ca. 18 Uhr hab ich aus der Entfernung doch eine unscheinbare Schneise entedckt die mein Weg sein koennte.... |

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Da der Weg ziemlich verwachsen war, hab ich dann noch so bis 20 Uhr gebraucht, bis ich auch wirklich den Pfad erreicht hab, und nachdem es im Verlauf des Nachmittags zum Gleuck zum regenen aufgehoehrt hat, hab ich mich dann einfach mit dem Schlafsack auf den Pfad geschmissen. Schuhe waren auch waschelnass, da ich auf Grund des erhoehten Adrenalinausstosses den schnelleren Weg quer durch die Baeche genommen hab und nasse Schuhe foerden gewoenlich die Blasenbildung,... Frage nicht wie meine Fuesse ausgesehen haben!
Bin dann aber sofort und erschoepft eingeschlafen, und hab zum Glueck nicht an die giftigen Schlangen und Kroeten denken muessen, die sich in dieser Hoehe aufhalten. |

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Und Siehe da, es war der richtige Pfad und ueberpuenktlich um 9 Uhr bin ich am vereinbarten Punkt erschienen und der Wirt hat mich stolz zum Autobus gefuehrt mit dem ich dann nach Port St. Johns weitergefahren bin. Jetzt gas ich mal weiter Richtung Port Elisabeth und werd mal schauen wo ich die Sandra wieder treffe! |

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