Mit 1-taegiger Verspaetung (da ich am 1. Tag die Busstation nicht gefunden hatte) gings dann nach Vrendenburg, von wo mich um 20:30 ein Shuttle haette abholen sollen. Da die Leute allerdings hier sehr relaxt sind, hatte ich 45 Minuten in absoluter Dunkelheit zu warten, ohne zu wissen ob und wann das Auto kommt. Von dort gings dann nach Paternoster zum Beach Camp. |

|
Hier das Beach Camp,... eine Holzhuette die als Bar dient und mehrere Zelte, die jedoch alle leer standen. Kein Strom, ein Plumpsklo und natuerlich keine Einkaufsmoeglichkeiten! |

|
dafuer ein Leuchtturm der die Schiffe... |

|
vor der wilden Brandung schuetzen soll! |

|
und an manchen Stellen sah der Felsstrand aus wie mitteleuropaeische Almen! |

|
mit merkwuerdigen Gewaechsen! |

|
Und spaetstens ab diesem Zeitpunkt nahm der Kampf ums Ueberleben seinen dramatischen Lauf....
Denn von der Aura der Gemuetlichkeit umgeben die von diesem Ort ausging, vergass ich ganz, mich um das Substantiellste zu kuemmern- naemlich um das Abendessen! |

|
Mit Einsetzen der Daemmerung verspuerte ich den ersten Anschein eines leeren Magens! Nachdem das naechste Geschaeft jedoch 100derte Kilometer entfernt war, musste ich mich auf meine erlernten Rangerfaehigkeiten verlassen: Schnelles Handeln war nun gefragt da gerade noch 90 Minuten bis zur foelligen Dunkelheit blieben. Also gings im Laufschritt auf Erkundschaftung... |

|
Zuerst dachte ich an Sea-Food, jedoch hatte ich nicht das noetige Equipment und die unzaehligen Muscheln die auf dem Foto zu sehen sind waren alle leer und von Meer und Steinen zu Staub zermahlt! |

|
Die Schildkroete waere zwar leicht zu fangen gewesen, jedoch bin ich mir nicht sicher ob deren Fleisch geniessbar ist!? |

|
Entlang den Sandduenen fand ich dann den rettenden Hinweis.... |

|
Spuren die nur von einem |

|
Rebhuhn stammen konnten! |

|
Da nun entgueltig der Sonnenuntergang einsetzte war nun wieder rasches Handeln gefragt- |

|
Um das Rebhuhn zu erlegen, entsinnte ich mich eines von Rralphi's aeltesten Ranger-Tricks die ich aus meinem erlernten Reportua zauberte: Eine Rebhuhn-Schlaueder (natuerlich mit Sicherheitshinweis fuer all jene die diese nach mir verwenden wollen) |

|
Um das Huhn auch trotz foelliger Dunkelheit zu treffen, wartete ich auf den 50.000 Candela hellen Lichtstrahl, der mit 4 Umdrehungen pro Minute rotierte... |

|
zielte genau auf den Kopf, damit das restliche Fleisch unverletzt blieb... |

|
und alles weitere (Feuer & Zubereitung) war dann fuer einen erfahrenen Ranger ein Kinderspiel.... |

|
Sogar ein Bier aus der Bar gabs zum erlegten Festtagsschmaus!
Und heute bin ich in der Frueh zurueck nach Kapstadt und muss jetzt noch ein bisserl Waesche waschen, damit ich und mein Gepaeck am Samstag nicht zu stark stinkt. Morgen gibts dann (wenn nix dazischenkommt) auch noch ne Abschiedsgrillage mit Sandy und unseren afrikanischen Freunden.
|

|