Isla Mocha


Also einen schlauen Tip hab ich noch vom Timo bekommen: Ich solle doch auch zum schoensten Punkt Chiles auf "Isla Mocha" fahren! Das ist ne winzige Insel ca. 500km suedlich von Santiago. Nach langer Busfahrt mit ein paar Umstiegen bin ich dann in Tirua angekommen, jedoch war es dann schon zu spaet mit dem kleinen Flieger auf die Insel zu kommen, da es bereits dunkel wurde und der Flieger eben nur bei Sicht fliegen kann.



In Tirua fand ich dann ein "Hotel", welches eine Holzhuette war: kaltes Wasser kein Strom im Zimmer und zum Abendessen gabs genauso wie zum Fruehstueck Tee, ein Stueck Brot und Kaese. Dafuer hat die Nacht inkl. Allem nur 5 Euro gekostet. Am Folgetag in der Frueh bin ich dann auf den kleinen Flughafen (200m-Landebahn auf verwachsenen Beton) maschiert wo schon ein kleines Flugzeug auf mich wartete.



Dieses wurde dann noch schnell aufgetankt,...



Und ab gings in die Luefte... Hier ein Blick aufs Cockpit, welcher allerdings unnoetig ist, da die meisten Instrumente eh nicht funktioniert haben...



Sind dann trotzdem gut auf der 600 Einwohner Insel gelandet,



und sofort inspezierte ich und die 2 chilenischen Mitflieger den Plan der 30km Langen Insel,



waehrend der Pilot wieder wegflog,... er meinte nur: In ca. 1 Stunde kommt ein Pick-Up und bringt uns dann in unsere Herberge.



1-Stunde fuer eine 30km lange Insel? Na als das Fahrzeug dann da war, war uns alles klar. Hier am Foto die 2 chilenischen Mitstreiter: Hektor sen & Hektor jun!



Und dann gings in einem 1 Stunden Ritt zur Herberge.



Ganz lustig sind die Spurrillen auf der Insel,... die mittlere Rille fuer das Maultier!



Und hier bin ich dann bei der Famile Hahn (rechts von mir Mario-jun, Imme und Mario-sen) angekommen, bei der ich die Folgetage in einer feinen Unterkunft untergebracht war.



Im Laufschritt mit der Kamera bestueckt hab ich dann einen Teil der wunderschoenen Insel inspeziert....



...und siehe da: auch hier mussten vor laengerer Zeit einige Ranger auf Rebhuhn-Fang gewesen sein, denn diese Reste einer verwitterten Rebhuhnschlaeuder sind der eindeutige Beweis fuer ehem. Ranger-Zivilisation auf "Isla Mocha"! (wie der aufmerkame Leser ja schon aus meinem Afrikabericht gelernt hat!)



Ein bisserl spaeter ist dann die Sonne untergegangen,...



beste Zeit fuer ein paar huebsche Fotos...



eben zur untergehenden Sonne!



Und nachdem dann am Samstag das Flugzeug den Geist aufgab, musste ich wohl oder uebel ein paar Tage laenger auf der wunderschoenen Insel bleiben als geplant... Am Ostersonntag gabs dann auch ne kleine Osterandacht in der neu erbauten Inselkapelle,



die vom "Insel-Religionsleher" abgehalten wurde (in der Mitte am Foto)



der hat uns dann auch noch die kleine aber feine "Inselschule" gezeigt,



und im Anschluss machten wir einn kleine "Osterwanderung"



zum 2-aeltesten chilenischen Leuchtturm!



Am Abend lud uns der Insel-Lehrer dann noch zum Abendessen in seine bequeme Holzhuette ein, die immerhin mit 2 Fernsehgeraeten ausgesgattet war! Am Dienstag bin ich dann von irgendeinem anderen Flugzeug abgeholt worden, welches Familie Hahn fuer mich organisierte und dann gings weiter nach Santiago von wo ich einen Bus Richtung Argentinien genommen hab....