Hatte mir dann ein Ticket von Salta an die bolivianische Grenze gekauft- und wie es der Zufall so will, hatte ein Englaender aus dem Hostel den selben Weg... So fuhren wir mit dem Bus an die Grenze... |

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und von dort ging es mit dem Zug nach Uyuni, wo es einiges zu sehen geben soll! An der Grenze haben wir dann auch noch nen Amerikaner kennengelernt, der sich uns angeschlossen hat. |

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um die 12 Stunden Zugfahrt gemeinsam zu bestreiten: |

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"Gerick der Texianer" ganz links, in der Mitte ist "Bob der Londoner" und meine Wenigkeit - und wir haben von Anfang an auf der selben Wellenlaenge gearbeitet! Denn zuerst haben wir den gesammten Rotweinvorrat des Speisewagen aufgesaugt, und in der 2ten Haelfte der Bahnfahrt haben wir bestens im "vagón de primera" geschlafen. |

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Am Folgemorgen beschlossen wir gemeinsam an ner 3-Tages Safari quer durch den weltbekannten Salzsee von Uyuni zur Laguna Colerada wo Vulkane, hot springs und Geysire auf uns warten sollten! - Mir kam das alles sehr entgegen, da Uyuni auf 3700m Hoehe liegt und wir dabei auch eine Nacht auf 4800m verbringen und ich mich damit bestens fuer meine bevorstehende Bergexpedition akklimatisieren kann. |

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Begonnen hat dann alles mit einer Panne, bei der Fahrt quer duch die bolivianische Wueste - war aber weiters kein Problem, da Ersatzrad vorhanden und die Bolivianer sowieso Meister im improvisieren sind! |

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Weiter gings zum Salzsee, der wie der aufmerksame Leser schon aus dem Australienbericht weiss, aussieht wie ein grosses Schneefeld! |

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Diese Salzhaufen werden zum trocknen des Salzes aufgehaeuft und im Anschluss gemahlen und in Sackerl abgepackt... und verkauft! |

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Dann gings mit dem Auto quer durch den Salzsee zu einer Salzseeinsel... |

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auf der bis zu 15 Meter hohe Kakten ueber nochmal solange Wurzeln das Wasser aus dem See unterhalb der Salzschicht saugen. |

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Hier die wunderschoene Insel mit Sicht aufs Touristenzentrum, |

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...und noch ein verhaeltnismaessig kleiner Kaktus! und daneben eine kleine Ruebe :-) |

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Nach der beeindruckenden Isla Inchuasi gings durch die Wueste, die sich ueber 4000 Meter Seehoehe befindet. |

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zum Vulkan Licancarhur, |

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wo es dann auch ein kleines Lunch gab. |

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frisch gestaerkt gings dann zum ersten Schlafplatz.. ein kleines Doerfchen mit hervoragendem bolivaischen Bier! |

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und am Folgetag fuhren wir so richtig in die Hoehe - hier landeten wir bei der Laguna Colerada...Im Vordergrund eine grosse Ruebe, und im Hintergrund sind ganz klein die Flamengos zu sehen! |

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Dieses kleine Wohngemeinschaft von 7 Familien auf 4800m Seehoehe hat dann als Unterkunft fuer die 2. Nacht gedient... |

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Zum Abendessen war es schon bitterkalt und die Nacht war dann noch viel kaelter, da es keinen Strom und kein Holz (da weit ueber der Baumgrenze) zum heizen gibt.Trotz Cocatee und Cocablaetter die gegen die Hoehenkrankheit vorbeugen sollten, hat sich auf Grund des raschen Hoehenanstieges bei mir auch ganz graussliges Kopfweh bemerkbar gemacht! |

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In der Nacht hab ich dann kaum geschlafen und als wir um 4:30 aufstanden fuehlte ich mich als haette ich 40 Grad Fieber und der Kopf... Na egal es ging dann auf alle Faelle zu nem Geysir, |

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und zu den heissen Quellen, in denen man trotz eisiger Aussentemperatur zum Sonnenaufgang bei ca. 35 Grad baden konnte! Da ich mich aber so beschissen fuehlte hab ich mich mit einem Foto zufrieden gegeben! |

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Zum Glueck gings dann wieder 500 Hoenmeter hinunter, und siehe da... Das Kopfweh verfluechtigte sich, und ich erfreute mich wieder am schoenen Panorama! |

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Eine besondere Freude war der alte Zugbahnhof wo 200 Jahre alte Dampflokomotiven vor sich hinrosten... Aber da ich nicht nur Indinaner, Ranger oder Cowboy bin, sondern auch ein kleiner Sherlock Holmes entdeckte ich doch glatt auf einer 200 Jahre alten Dampflock eine Formel mit der Albert Einstein 100 Jahre spaeter beruehmt werden sollte! |

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Aehnlich wie in der australischen Hoehle machte ich mich auf die Suche was aus diesem genialen Wissenschaftler wohl geworden ist!? Und siehe da auch in Bolivien lueftete ich das Geheimnis, denn es handelte sich hier nicht nur um einen wissenschaftlichen Vordenker, nein er entwickelte auch schon den ersten Segelflieger! Wegen der Aufregung der entluefteten Formel war er jedoch so ausser sich, dass er mit seinem kleinen Flieger in die naechste Felswand krachte und das Geheimnis in Bolivien fuer sich behalten musste! |

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Nach dieser Expedition kam ich um 18 Uhr Abend wieder in Uyuni an und trennte mich von meinen neuen besten Freunden um alleine nach LaPaz zu fahren... diesmal wieder in einem richtig alten Klapperbus der total ueberfuellt war, und natuerlich gings auf unwegsamen Sand, Schotter und ebene keinen Strassen durch die Nacht in die beeindruckende Anden - Kesselstadt! Apropos die hoechste Stadt der Welt - 3600m ueber dem Meeresspiegel. |

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Zeit fuer einen neuen besten Freund, um fuer Akklimatisationszwecke den 5421m hohen Chacalataya zu besteigen!
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Abgesehen von der Hoehe war das jedoch keine besondere Herausforderung, da bis auf 5000 Meter eine Strasse hinauffuehrt und der Rest einem kurzen Spaziergang in duenner Luft gleichkam. |

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kurze Rast im Schneefeld.... |

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...und schon waren wir am Gipfel!
Am Abend dieses Tages hab ich dann einen komischen, besorgniserregenden Ausschlag bekommen,- lauter juckende Wimmerl auf Haenden und Fuesen- Ein Foto erspar ich Euch, weil wirklich nicht besonders huebsch! Mal sehen wie es weitergeht... Im naechsten Report erfahrt Ihr was da vorgefallen ist und ob es mich an meinem grossen Ziel hindern soll, den 6400 Meter hohen Ampato in ner 5-Tageswanderung zu besteigen!? |

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