Wie ich ja schon im Messageboard angekuendigt hab, gibts wiedermal Troubles mit meiner Kamera! Die Fotos von der Memorykarte konnte ich zum Glueck verwenden, jedoch den internen Speicher konnte ich (noch) nicht abrufen. Aber ich hab mir schon das notwendige Werkzeug organisiert und werd schauen ob ich das Werkl reparieren kann. Im anderen Fall kauf ich mir morgen eine Neue! Hab aber natuerlich die fehlenden Fotos wiedermal durch Zeichnungen ersetzt.
So, also zuerst mal zu meinen Mitbewohner: Hier am Foto ist Luis, er ist Lehrer & Direktor (aber nicht in der Schule in der ich arbeite) und sein Haeuschen stellt er auch fuer Voluntary-Arbeitskraefte aus allen Laender zu Verfuegung: |

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Das ist Gertu aus Estonia, Sie arbeitet in einem Langzeitprojekt (1 Jahr), bei dem Sie mexikanische Strassenkinder betreut. |

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Bianca, ebenfalls aus Estonia, gibt so wie ich Englisch Unterricht, jedoch fuer aeltere Kinder (12-17 Jahre). So nebenbei ist Sie auch eine Sportskanone, und wir gehen fast taeglich in der Frueh laufen; und an einer der naechsten Wochenenden wollen wir auch den Citlaltepetl Vulkan besteigen. |

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Das ist Clarie aus Frankreich, sie arbeitet im franz. Konsulat oder so aehnlich. Dann gibts noch eine 2. Franzoesin (Elsa), die jedoch gerad in Mexiko herumgast und die ich deshalb nicht am Foto hab. |

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Soweit so gut, jetzt muss ich mal mit einer Zeichnung aushelfen-
Also das soll ich in der Schule sein, der versucht den mexikanischen Kinder (Niņos) ein bisserl Englisch beizubringen. In jeder Klasse sind so um die 15 Kinder zwischen 6 und 8 Jahre, die im Zuge dieses Versuchsprojektes die Basics der englischen Sprache lernen sollen.
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Die meisten Kinder koennen auch schon ein bisserl schreiben und ich versuche ihnen dann mit diversen Symbolen oder Zeichnungen die englischen Vokabel beizubringen (was auch ganz gut funktioniert) und so nebenbei lerne ich auch gleich die spanische Bezeichnung (jedoch brauch ich zumeist laenger zum Merken als die Kinder). |

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Und heute hab ich mich ein bisserl an meine Volksschulzeit zurueckerinnern muessen: denn gegen Ende liess ich die Kinder die gelernten Symbole zeichnen, und wer fertig war, durfte in den Garten spielen gehen... natuerlich waren die schlauen Maedchen und ein paar Streberbuben nach 10 Minuten fertig, waehrend jene Niņos die motorisch und legastenisch aehnlich wie ich mit 7 Jahren (oder z.T. mit 31 Jahren) unterwegs sind, ueberhaupt nicht fertig wurden. |

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Na egal, jeder kann nicht so begabt sein- dafuer hab ich mich im Pokern versucht, und das duerfte mir anscheinend mehr liegen, als Zeichnen und Schreiben im Volksschulalter! |

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Denn Luis hatte eines Abends ein paar Freunde eingeladen, eine Flasche mexikanischen Tequila eingekauft und |

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weil wir keine halben Sachen machen, wurde natuerlich um echtes Bares gespielt! |

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ha, und siehe da- beim Pokern, als auch beim BlackJack |

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ging ich als der grosse Sieger vom Tisch! |

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Und am Wochenende sind wir dann aus dem verregneten Toluca ins heisse Nanchitintlan gefahren, wo wir eine kleine Wanderung zum naechstgelegenen Wasserfall machten und im (nicht ganz sauberen) See schwimmen waren. Leider gibts von diesem Wochende keine Fotos, da prompt an diesem Tag meine Kamera den Geist aufgab. |

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Am Abend wurde bei Lagerfeuer und Barbecue zum Mondschein nach mexikanischer Tradition getanzt... und wie man auf der Zeichnung auch erkennen kann wirke ich beim Tanz nicht ganz so locker, denn vor allem das Salsa tanzen liegt mir ueberhaupt nicht, was auf die motorische Schwaeche eines 31 jaehrigen schliessen laesst! |

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Und wie fast jeden Morgen gings auch in Nanitintlan gemeinsam mit Bianca im Laufschritt bei Sonnenschein durch die herrliche Natur.
Tja- und jetzt nachdem ich den Bericht beendet hab, muss ich endlich einen Reisebericht fuer die Schule vorbereiten (bzw. fertigstellen), den ich euch im naechsten Report natuerlich auch nicht vorenthalte! |

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