Bergfreuden in Huaraz


Wie schon angekuendigt hat auch MO den Weg ueber den grossen See gewagt, um die suedamerikanische Bergwelt zu erforschen! Mit seinem bescheiden Motorrad ist er in ner laengeren Fahrt gut in Lima angekommen, von wo es dann gleich per Nachtbus nach Huaraz ging.



wo wir auch gleich die erste Akklimatisations-wanderung zur wunderschoenen



Laguna Curup in Angriff nahmen!



Und weil Mo nicht nur 2 riesen Rucksaecke fuer seinen 3 monatigen Aufenthalt im Gepaeck hatte, sondern auch seinen 29. Geburtstag, wurde dies bei Wein,



Kaesefondue,



und natuerlich auch bei einer Geburtstagstorte ausgiebig gefeiert!



Nachdem wir ja nicht nur zum feiern, sondern auch zum Vallunaraju bersteigen nach Huaraz gereist sind, hatten wir uns einen "neuen besten Freund" gesucht, der uns sicher auf den 5700m hohen Vallunaraju hinaufbringt! Also starten wir unsere Wanderung mit



mit Pedo, der uns trotz Regen und Schneefall zum ersten Camp begleitete,



und uns auch dort vorzueglich mit Suppe und Tee verkoestigte.



Nachdem es die ganze Nacht geregnet und geschneit hatte, und auch die Nacht nicht wirklich warm war, hatte am Folgetag der Wettergott sein einsehen,



und zauberte uns herrliches Bergwetter in die Landschaft!



Leider mussten wir dann von 5000 Meter wieder 800 Meter absteigen,



um vom naechsten Camp



die richtige Besteigung in Angriff zu nehmen. Zum Aufwaermen gabs noch nen heissen Tee, und



punkt 1 Uhr in der Frueh traten wir die Wanderung unausgeschlafen an.



Bald kamen wir auch zum Gletscher, wo wir Steigeisen und Seil anlegten,



und im Gaensemarsch ging es immer hoeher hinauf...



bis die Sonne gegen 5 Uhr aufging.



Gelegentlich wurde auch die eine oder andere Pause eingelegt,



doch es ging unaufhoerlich hinauf,



...noch eine letzte Pause, denn die Anstrengung fuer einige Hoehenmeter ist in dieser Hoehe ja schon enorm,



doch weiter ging es entlang einem schmalen Grat,



und wir erklommen den Gipfel des Vallunarajus, mit sensationellen Panaorama ueber die Cordillera Blanca!



Erschoepft, aber unglaublich beindruckt fotografierten wir das unglaubliche Panorama,



waehrend Pedro schon die Vorbereitungen fuer den nicht ungefaehrlichen Abstieg startete.



denn es ging wieder ueber den schmalen Grat hinunter,



und hier sieht man auch auf welchem Ueberhang wir unseren Gipfelrausch erleben durften, der zum Glueck gehalten hat.



Tja, und nachdem mir das runtermaschieren zu fad und zu andtrengend war, da der Schnee durch die Waerme immer oefters huefttieef einbrach,



hab ich mich kurzerhand im wahrstn Sinne des Wortes abgeseilt (nicht abgeseidlt, denn Bier gabs hier keines), und bin am Hosenboden einen Teil des Trackes runtergerutscht, und via Pickl-bremse,



kurz vorm Ende des Gletchergebietes zum stehen gekommen! Dort wurde dann das Eisequipment eingepackt,



Und es ging hinab zum Moren-Camp,



wo uns beim Orangen essen auch noch peruanische Kunst vermittelt wurde :-). Tja und dann ging es mit dem Taxi zur Busstation von wo wir jetzt Richtung Mancora unterwegs sind um ein paar Tage am Strand zu relaxen, bevor es dann nach Ecuador geht, von wo ich in 1 Woche meine Heimreise antreten werde.



Und hier sei nochmal Dank an Tanja ausgerichtet, die mich noch vor meiner Reise mit warmer Ausruestung ausgestattet hatte.